Hampstead Garden Suburb

Eine diskrete Loft-Oase.

Der äußerst begehrte Hampstead Garden Suburb im Norden Londons ist ein Beispiel für die Gartenstadtbewegung, die Anfang des 20. Jahrhunderts vom Architekten Sir Edwin Lutyens und dem Planer Sir Raymond Unwin ins Leben gerufen wurde. Das Gebiet, das vom architektonischen Stil des Arts and Crafts geprägt ist, wird nicht von einer, sondern von zwei lokalen Behörden verwaltet: dem London Borough of Barnet und dem Hampstead Garden Suburb Trust. Beide Behörden müssen die Genehmigung für die Bebauung erteilen. Die Gestaltungsrichtlinien sind streng, aber klar.

Die Aufgabe bestand darin, ein Dachgeschoss auszubauen, in dem der Platz sehr begrenzt war.

In einer weiteren Zusammenarbeit von Studio Lavan und OGA wurde eine ausgeklügelte Raumplanung und eine einfache, übersichtliche Farbpalette mit subtiler, aber dichter Maserung gewählt, um das Raumgefühl zu maximieren. Eine innovative Struktur wurde entwickelt, um den neuen Lasten auf dem Kragendach entgegenzuwirken.

Bild Copyright Studio Lavan

In Absprache mit dem Hampstead Garden Suburb Trust wurde die Anzahl der Öffnungen auf zwei kleine, denkmalgeschützte Dachfenster beschränkt, die von den Nachbargrundstücken aus weitgehend unsichtbar sind und auch im öffentlichen Raum nicht sichtbar sind.

Die Tischlerarbeiten verbergen persönliche Gegenstände, ohne dass auch nur ein Kubikzentimeter Platz verschwendet wird.

Die ruhigen, neutralen Naturmaterialien kontrastieren mit hoch bearbeiteten Beschlägen aus polierter Bronze.

Der Entwurf war eine Übung in der Optimierung von Ressourcen in einem äußerst restriktiven räumlichen und rechtlichen Kontext.

Vorherige
Vorherige

Baumschulenweg

Weiter
Weiter

St. Pierre du Bois